Fersensporn Hausmittel | Homöopathie, Hekla Lava und Murmeltierfett

Fersensporn Hausmittel | Homöopathie, Hekla lava & Murmeltierfett

Bei einem Fersensporn treten die Schmerzen oft am Morgen nach dem Aufstehen auf. Dies kann mitunter auch unerwartet geschehen und einen kurzfristig komplett arbeitsunfähig machen. Umso besser ist es, dass gegen den lästigen Fersensporn einige schnell verfügbare Hausmittel gibt, die erstaunlich gut wirken.

Homöopathie (Hekla lava)

Hekla Lava ist ein homöopathisches Mittel, das aus vulkanischem Eruptionsmaterial hergestellt wird. Es wird vor allem bei Rheumabeschwerden, Zahninfektionen und eben auch gegen den Fersenspor eingesetzt. In der Potenzierung D6 kann dreimal täglich eine Tablette eingenommen werden. In extremen Fällen sollte man sich aber auf maximal 6 Tabletten am Tag beschränken. Mit einem Preis von ca. 8 cent pro Tablette ist Hekla Lava zudem eine ausgesprochen günstige Lösung gegen den Fersensporn. Viele Anwender berichten von einer schnellen Linderung.

Murmeltierfett

Das Murmeltierfett ist eine Mischung aus Murmeltieröl und Moorcreme oder anderen Zutaten. Es enthält natürliches Cortison und wirkt schmerzlindernd. Regelmäßig auf die schmerzenden Stellen aufgetragen, dringt es durch das Gewebe und weicht den Fersenspor auf, so dass dieser nach und nach abgebaut werden kann. Das Fett sollte 2x täglich aufgetragen und einmassiert werden, was zur Heilung nach 2 - 4 Wochen führen soll. Das Murmeltieröl wird übrigens aus der oberen Fettschicht des Tieres gewonnen und ist damit nicht für Veganer / Vegetarier geeignet.

Ammoniumbituminosulfonat

Ammoniumbituminosulfonat entsteht auf kerogenreichem Ölschiefer in Verbindung mit Ammoniak. Es ist eine dickflüssige schwarze Paste, die unter dem Markennamen Ichthyol oder Ichtholan als stark entzündungshemmende Salbe vermarktet wird. Die Anwendungsgebiete reichen von Prellung und Verstauchung, bis hin zu tieferliegenden Entzündungen. Wenn man die Salbe täglich auf die schmerzende Stelle aufträgt, sollen jegliche Beschwerden schon nach 2 - 4 Wochen ohne Wiederkehr komplett verschwinden. Mit einem Preis von ca. 16,70 € pro 25g ist auch das Ammoniumbituminosulfonat eine vergleichsweise günstige Behandlungsmethode.

Apfelessig

Apfelessig wird aus vergorenen Äpfeln gewonnen und enthält einen hohen Anteil an Apfelsäure. Diese Säure greift kalkhaltiges Material an und löst dieses auf. Deswegen sollen tägliche Fußbäder in Apfelessig auch gegen den Fersensporn helfen. Anwender berichten von einer Verbesserung nach 2-3 Wochen bei einem täglichen Fußbad von 5 - 10 Minuten. Der Apfelessig wirkt ebenfalls entzündungshemmend und bereitet ein angenehmes Gefühl auf der Haut. Eine Flasche Apfelessig ist bereits für wenig Geld im Handel erhältlich.

Kurkuma & Kokosöl

Kurkuma enthält einen hohen Anteil an natürlichem Curcumin, welches entzündungshemmend und antioxidativ wirkt. Auch akute Fersenschmerzen können gelindert werden, denn Curcumin hat ähnliche Wirkungsmechanismen wie Ibuprofen oder Aspirin. Kurkuma kann als Kapsel eingenommen oder in Kombination mit Kokosöl zu einer Paste verrührt und auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Auch das Kokosöl hat entzündungshemmende Eigenschaften und soll den Fersenspor aufweichen, wenn man es lang genug einwirken lässt. Ähnlich wie bei den anderen Hausmitteln ist bei täglicher Anwendung eine Heilung nach 2-3 Wochen zu erwarten.